
Silvester ist vorbei und die Straßen sind wieder sauber. Nach der rauschenden Partynacht, in der wir das Jahr 2012 mit vielen Raketen, Heulern, Wunderkerzen und Böllern begrüßt haben, hatte die Straßenreinigung in Deutschland mal wieder alle Hände voll zu tun, die Straßen von den Resten der Feuerwerkskörper zu befreien. Aber mal ehrlich: Was wäre ein Jahrswechsel ohne Knaller und Raketen?
Wer das herausfinden will, sollte darüber nachdenken, das nächste Silvester in Paris zu verbringen.
Natürlich wird auch hier Silvester gefeiert, nur ist es eben eher eine Party für den Gaumen. Austern, gefüllte Gänseleber, Meeresfrüchte und Champagner – Den Franzosen kann kulinarisch niemand etwas vormachen.
Pyrotechnik ist hier eher Sache der Gemeinde. Privatpersonen kommen selten auf die Idee, selbst ein Feuerwerk zu organisieren und sparen sich so auch das lästige aufräumen am Neujahrstag. Weiterlesen: "La Saint-Sylvestre"

Am vergangenen Pfingstwochenende fand in Paris ein besonders grünes Spektakel statt: die Nature Capitale. Am Abend des 22. Mai, dem internationalen Tag der
Wer plant in naher Zukunft nach Frankreich in den Urlaub zu fahren, sollte sich auf jeden Fall schon einmal vorab mit den Spielregeln des beliebtesten Freizeitsports der Franzosen vertraut machen: dem Boule. Genauer gesagt, den vielen verschiedenen Arten des „Kugelns“, denn Boule ist nur der Oberbegriff dieser vom Olympischen Komitee anerkannten Sportart. Das typische Bild der älteren Herren die in den Parks und Straßen gemütlich im Nachmittag ihrem Hobby frönen gehört mit zu einem der bekanntesten Impressionen Frankreichs. Was vielen dabei aber meist nicht bekannt ist, sind die vielen Variationen des Spiels und die weite Verbreitung innerhalb Europas und der restlichen Welt.
nicht unbedingt an die eigentliche Übersetzung – die Mondsichel – sondern an das leckere und vor Allem beliebte Frühstücks-Gebäck der Franzosen - das Croissant. Und viele dieser Genießer werden sich vermutlich auch in eben diesem Moment ein wenig mehr Französisch fühlen als sonst. Aber was den meisten wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, ist dass Sie eigentlich gerade gar kein Ur-Französisches Hörnchen verzehren – sondern ein Österreichisches.
Auch wenn der Brauch dieses „verliebten“ Feiertags in Deutschland noch an Popularität gewinnt, ist er in Frankreich schon seit längerer Zeit ein fester Bestandteil der Kultur: der Valentinstag. Nicht zu letzt ist Paris, die Stadt der Verliebten, gerade an diesem Tag im Jahr die Heimat aller verliebten Paare und wird sogar als die „Stadt der Küsse“ bezeichnet.
Der 14. Juli ist der Französische Nationalfeiertag. Er erinnert allerdings nicht an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789, der als Beginn der Französischen Revolution betrachtet wird, sondern an sondern an die Fête de la Fédération im Jahr 1790, die sich aber auf den Volksaufstand im Vorjahr bezog.
