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	<title>Französisch Blog</title>
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	<description>Das Online-Magazin zu Frankreich sowie der französischen Sprache und Kultur.</description>
	<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:19:19 +0000</pubDate>
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		<title>Libert&#233;, Egalit&#233;, Fraternit&#233; – Frankreichs Wahlen</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/liberte-egalite-fraternite-frankreichs-wahlen/1455</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Präsident]]></category>

		<category><![CDATA[wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sieg von Fran&#231;ois Hollande &#252;ber Frankreichs Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy ist nun zwei Tage her und die Spuren der Feierei der Sozialisten auf dem Place de la Bastille m&#252;ssten langsam beseitigt sein. Seit 17 Jahren ist erstmals wieder ein Sozialist an der Macht Frankreichs und das sollte gefeiert werden, zumindest auf der Seite der Linken.
Sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sieg von <strong>Fran&#231;ois Hollande </strong>&#252;ber Frankreichs Pr&#228;sident <strong>Nicolas Sarkozy</strong> ist nun zwei Tage her und die Spuren der Feierei der Sozialisten auf dem <em>Place de la Bastille</em> m&#252;ssten langsam beseitigt sein. Seit 17 Jahren ist erstmals wieder ein Sozialist an der Macht Frankreichs und das sollte gefeiert werden, zumindest auf der Seite der Linken.</p>
<p>Sowohl die Wahl an sich, als auch der Wahlkampf Frankreichs unterscheidet sich immens von der politischen Kultur in<img class="alignright size-medium wp-image-1456" title="Tricolor" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/800px-flag_of_france-300x199.png" alt="Tricolor" width="300" height="199" align="right" /> Deutschland. Themen wie Europa oder<em> „Merkozy“</em> kam beim franz&#246;sischen Volk gar nicht gut an. Die Franzosen interessieren sich vor allem f&#252;r nationale Aspekte. Vor allem wurde dieser Wahlkampf um Steuerdiskussionen gepr&#228;gt.<br />
Schlagzeilen machte auch der Wahlerfolg der <em>Front National</em> um Marine Le Pen. Diese rechte Partei macht mit Parolen gegen Ausl&#228;nder und der Forderung nach der Wiedereinf&#252;hrung des franz&#246;sischen Franc auf sich aufmerksam.<span id="more-1455"></span></p>
<p>Der Wahlkampf in Frankreich ist sehr Personengebunden. Das liegt am Wahlsystem, das auf der<strong> absoluten Mehrheitswahl </strong>basiert.<br />
Die Pr&#228;sidentschaftswahl in Frankreich ist eine direkte Wahl. Wahlberechtigt ist jeder Franzose &#252;ber 18 Jahren, der sich vorher in einem W&#228;hlerverzeichnis registriert hat. Briefwahl existiert in Frankreich nicht. Wer also seine Stimme abgeben m&#246;chte, muss zum Wahltag im Lande sein.<br />
Am <strong>Hauptwahltag </strong>stehen zahlreiche Kandidaten auf der Wahlliste. Wer &#252;ber 50%, also die absolute Mehrheit erreicht, der wird der neue Pr&#228;sident. Das passiert jedoch selten, um nicht zu sagen: nie. Zumindest in der f&#252;nften Republik Frankreichs (seit 1958) ist dieses Ereignis noch nie eingetreten. Darum ist die eigentlich interessante Wahl die <strong>Stichwahl.</strong> Diese findet eine Woche nach der Hauptwahl statt und die beiden besten der Hauptwahl treten gegeneinander an.</p>
<p>Letztes Wochenende standen also Nicolas Sarkozy, seit 2007 Pr&#228;sident ist und im Hauptwahlgang mit 27,18% gew&#228;hlt, und Fran&#231;ois Hollande, der beim ersten Wahlwochenende 28,63% erreichte, in der finalen Wahlrunde. Hollande entschied die Stichwahl mit <strong>51,62%</strong> f&#252;r sich und wird am 16. Mai 2012 neuer Staatspr&#228;sident Frankreichs.</p>
<p>Schon h&#228;ufig wurde an Frankreichs Wahlsystem Kritik ge&#252;bt. Die Mehrheitswahl hat zur Folge, dass kleinere Parteien, wie in Frankreich zum Beispiel die Gr&#252;nen, wenig Chancen auf einen Platz im Parlament haben. Manche Stimmen bezeichnen das System als „undemokratisch“. Das Verh&#228;ltniswahlrecht dagegen gilt als besonders demokratisch, doch auch hier k&#246;nnen Probleme auftauchen. Die Niederlande beispielsweise, haben mit einer immensen Zersplitterung der Parteienlandschaft zu k&#228;mpfen. Eine Mischung aus dem Mehrheitswahlrecht und dem Verh&#228;ltniswahlrecht haben wir in Deutschland. Hier wird die Zersplitterung der Parteienlandschaft mit der 5%-Klasel eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Quellen:<br />
<em>http://www.wahlrecht.de/ausland/frankreich.html, http://www.arte.tv/de/1582520,CmC=1608306.html</em></p>
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		<title>Wie Napoleon Louisiana verkaufte…</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/wie-napoleon-louisiana-verkaufte/1447</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[französische Sprache]]></category>

		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Kolonie]]></category>

		<category><![CDATA[Louisiana]]></category>

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		<description><![CDATA[Franz&#246;sisch gilt als langue universelle. Das ist dem ehemaligen franz&#246;sischen Imperialismus zu verdanken. Es ist bereits ein paar Hundert Jahre her, aber die Franzosen hatten, wie einige andere europ&#228;ische Nationen, das Hobby Afrika und Amerika zu kolonisieren und hier ihre Sprache und Kultur zu verbreiten. Im Nachhinein war das nicht immer eine gute Idee gewesen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1448" title="Louisiana" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/598px-2002_la_proof-299x300.png" alt="Louisiana" width="299" height="300" align="left" />Franz&#246;sisch gilt als<em> langue universelle.</em> Das ist dem ehemaligen franz&#246;sischen Imperialismus zu verdanken. Es ist bereits ein paar Hundert Jahre her, aber die Franzosen hatten, wie einige andere europ&#228;ische Nationen, das Hobby Afrika und Amerika zu kolonisieren und hier ihre Sprache und Kultur zu verbreiten. Im Nachhinein war das nicht immer eine gute Idee gewesen. Diese Aktionen waren mit sehr viel Blutvergie&#223;en verbunden und als die dort ans&#228;ssige Bev&#246;lkerung genug hatte vom Kolonialherren, lie&#223;en so einige Franzosen ihr Leben in den fernen Kolonien.<span id="more-1447"></span><br />
Auch in den USA gibt es eine ehemalige franz&#246;sische Kolonie, n&#228;mlich der US-Bundesstaat <strong>Louisiana</strong>. Erst 1803 verkaufte <strong>Napoleon</strong> Louisiana an die noch jungen Vereinigten Staaten. Im 17. Jahrhundert wurde Louisiana franz&#246;sisch, allerdings hatte das damalige Gebiet wenig mit dem heutigen zu tun. Es war viel gr&#246;&#223;er und zog sich von der kanadischen Grenze runter bis zum Golf von Mexiko. Benannt wurde der Staat nach dem franz&#246;sischem K&#246;nig <strong><em>Louis XIV.</em></strong> Auch im Namen der gr&#246;&#223;ten Stadt Louisianas New Orleans ist die franz&#246;sische Vergangenheit noch zu erkennen. Diese wurde nach dem <em>Herzog von Orl&#233;ans Philipp II.</em> benannt.<br />
Die Zeit der Kolonie war, wie bereits erw&#228;hnt, eine sehr blutige. Auch hier wurde die Sklaverei intensiv betrieben, um die Tabakplantagen am Laufen zu halten. Hinzu kamen zahlreiche Auseinandersetzungen mit den dort ans&#228;ssigen Indianerst&#228;mmen. Nachdem die Franzosen einen Krieg gegen die Briten und Indianer verloren, verkauften sie das Gebiet vorl&#228;ufig an die Spanier. Trotzdem folgten Einwanderungswellen von franz&#246;sischen Siedlern. Diese machen auch den franz&#246;sischsprachigen Bev&#246;lkerungsteil im heutigen Louisiana aus.<br />
Unter Napoleon wurde die Kolonie wieder franz&#246;sisch. Napoleon wollte ein franz&#246;sisches Kolonialreich in Nordamerika errichten. Einige Jahre zuvor verlor Frankreich Haiti an die aufst&#228;ndischen Sklaven. Nachdem es Napoleon nicht gelang dieses rebellische Gebiet wieder unter seine Kontrolle zu kriegen, hatte er die Nase von Kolonisation voll. Er verkaufte nur drei Jahre nach dem Widererwerb die Kolonie an die Vereinigten Staaten.<br />
Heute ist Louisiana vor allem durch seine Blues- und Jazzszenen bekannt. Aber auch die Spuren der Franzosen sind zahlreich zu finden.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><em>http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Louisianas</em></p>
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		<title>Mit charmanter Naivit&#228;t zum Sieg</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/mit-charmanter-naivitaet-zum-sieg/1441</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[französische Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Frace Gall]]></category>

		<category><![CDATA[Französisch]]></category>

		<category><![CDATA[grand prix de la chanson]]></category>

		<category><![CDATA[luxemburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. Mai 2012 findet der n&#228;chste Eurovision Song Contest in Baku/Aserbaidschan statt. Ein Blick in die Geschichte des Musikwettbewerb, unter Traditionalisten auch gerne noch Grand Prix de la Chanson genannt, lohnt sich schon jetzt. Und ein Blick in das Jahr 1965 lohnt sich sowieso zu jeder Zeit!
France Gall - Poup&#233;e de Cire
Wir befinden uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Mai 2012 findet der n&#228;chste Eurovision Song Contest in Baku/Aserbaidschan statt. Ein Blick in die Geschichte des Musikwettbewerb, unter Traditionalisten auch gerne noch <em>Grand Prix de la Chanso</em>n genannt, lohnt sich schon jetzt. Und ein Blick in das Jahr 1965 lohnt sich sowieso zu jeder Zeit!<a href="http://www.youtube.com/watch?v=s5aeeSmkPwQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.youtube.com/watch?v=s5aeeSmkPwQ');"></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=s5aeeSmkPwQ" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.youtube.com/watch?v=s5aeeSmkPwQ');">France Gall - Poup&#233;e de Cire</a></p>
<p>Wir befinden uns im Jahr 1965. Am 20. M&#228;rz wurde das Finale des<em> Gran Premio Eurovisione della canzone</em>, wie der <em>Grand Prix</em> von den Gastgebern betitelt wurde, in Neapel ausgetragen. Gewonnen hat der franz&#246;sische Komponist<strong> Serge Gainsbourg</strong> mit dem Hit <em>Poup&#233;e de cine, poup&#233;e de son</em>.<br />
Viele wissen nicht, dass der Eurovision Song Contest ein Wettbewerb f&#252;r Komponisten ist. Die S&#228;nger profitieren h&#246;chstens durch einen Karrieresprung von dem Wettbewerb.</p>
<p><span id="more-1441"></span></p>
<p>Serge Gainsbourg trat mit dem Hit f&#252;r Luxemburg an, gesungen von der ebenfalls franz&#246;sischen S&#228;ngerin <strong>France Gall</strong>.</p>
<p>Noch heute geh&#246;rt das Lied zu den beliebtesten Grand-Prix-Liedern, auch wegen des sehr zweideutigen Textes. Der Witz an der Sache ist, dass der Gro&#223;teil der Jury diese Zweideutigkeit nicht verstand. Vorwerfen kann man diesen Fauxpas niemanden, schlie&#223;lich verstand nicht einmal die S&#228;ngerin selbst, welch versautes Lied sie, in ihrer charmanten Naivit&#228;t, vortrug.</p>
<p>Die beiden rein franz&#246;sischsprachigen Jurys aus Monaco und aus Frankreich, vermutlich die einzigen Jurys, die die Bedeutung des Textes durchschauten, straften die Zweideutigkeit mit 0 Punkten ab.<br />
Alles andere als Tonsicher punktete die S&#228;ngerin vor allem durch ihren Charme und ihre Naivit&#228;t. Sp&#228;ter sollte sie diese Naivit&#228;t noch bereuen. Sie lie&#223; verlauten, h&#228;tte sie die Bedeutung des Textes eher durchschaut, w&#228;re sie niemals mit dem Lied aufgetreten. Die sexuelle Revolution steckte schlie&#223;lich noch in ihren Kinderschuhen und versaute Texte waren noch lange kein Erfolgsgarant. Sp&#228;ter lehnte France Gall es ab, noch einmal mit dem Gewinnerlied aufzutreten.</p>
<p>Ein gutes, leider von Franz&#246;sischlehrern viel zu selten genutztes Argument, um <a href="http://www.offaehrte.de/schuelersprachreisen/index.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.offaehrte.de/schuelersprachreisen/index.html');" target="_blank">Franz&#246;sisch zu lernen</a>: Doch wer mit diskutieren will, ob das Lied nun avantgardistisch oder obsz&#246;n ist, der sollte der franz&#246;sischen Sprache m&#228;chtig sein.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_1965</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Franz&#246;sische M&#252;tter als Vorbilder</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/franzoesische-muetter-als-vorbilder/1436</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

		<category><![CDATA[Mütter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. M&#228;rz war mal wieder Weltfrauentag und auch in Deutschland wurde dieses Ereignis genutzt, um &#252;ber den Tellerrand zu schauen. Besonders die sinkende Geburtenrate besch&#228;ftigt die Deutschen. Auff&#228;llig dabei: Insbesondere Akademikerinnen verzichten auf Kinder – zu Gunsten ihrer Karriere. 
Anders sieht die Welt in Frankreich aus. Hier ist es ganz normal nach der Geburt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. M&#228;rz war mal wieder Weltfrauentag und auch in Deutschland wurde dieses Ereignis genutzt, um &#252;ber den Tellerrand zu schauen. Besonders die sinkende Geburtenrate besch&#228;ftigt die Deutschen. Auff&#228;llig dabei: Insbesondere Akademikerinnen verzichten auf Kinder – zu Gunsten ihrer Karriere. <img class="alignleft size-full wp-image-1437" title="af-kindergarten" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/af-kindergarten.jpg" alt="af-kindergarten" width="270" height="210" align="right" /></p>
<p>Anders sieht die Welt in Frankreich aus. Hier ist es ganz normal nach der Geburt des Kindes wieder in den Berufsalltag einzusteigen. Kinder und Karriere schlie&#223;en sich hier also nicht aus. Man k&#246;nnte hier nun schillernde Beispiele von Karrierefrauen mit zahlreichen Kindern erz&#228;hlen, aber ein paar Zahlen reichen schon, um den Unterschied zwischen uns und unseren Nachbarn zu beschreiben.<span id="more-1436"></span></p>
<p>99% der Franzosen besuchen von ihrem dritten Lebensjahr an die Vorschule. Das die eigentliche Schulpflicht erst mit 6 Jahren beginnt wird von den meisten ignoriert. W&#228;hrend die kleinen bis nachmittags in der Vorschule betreut werden, k&#246;nnen beide Elternteile getrost ihrem Job nachgehen und ehrgeizige Karriereziele verfolgen. Als „Rabenmutter“ wird in Frankreich keiner beschimpft, denn diese Vokabel gibt es nur im Deutschen.<br />
Kein Wunder also, dass franz&#246;sische Frauen h&#228;ufiger ihren Kinderwunsch erf&#252;llen. Nur 8% der 1957 geborenen Franz&#246;sinnen sind kinderlos. Hierzulande liegt die Zahl bei 24%.<br />
Das Bild der Mutter in F&#252;hrungsposition steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Politiker rufen Frauen dazu auf, die Aufsichtsr&#228;te der gro&#223;en Unternehmen zu erobern. Dass der Kinderwunsch auf Grund von schlechten Betreuungsm&#246;glichkeiten hinten angestellt werden muss, beachten wenige. Die Geburtenrate liegt bei 1,4 Kindern pro Frau, Tendenz sinkend.  In Frankreich ist das Rollenbild der Mutter um einiges fortschrittlicher. M&#252;tter, die nach der Geburt ihres Kindes nicht wieder in den Job einsteigen sind weniger hoch angesehen, schlie&#223;lich gibt es genug Betreuungsm&#246;glichkeiten. Somit liegt die Geburtenrate auch bei 1,9, Tendenz steigend. Auch das Ph&#228;nomen, dass gerade Akademikerinnen Kinder meiden, ist in Frankreich nicht beobachten.</p>
<p>In Zeiten von Fachkr&#228;ftemangel kann sich Deutschland also getrost an ihrem Nachbarland orientieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
http://www.sueddeutsche.de/karriere/frankreich-adieu-rabenmutter-1.513313</p>
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		<title>Franz&#246;sisch im Beruf – Eine Qualifikation f&#252;r jedermann</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/franzoesisch-im-beruf-eine-qualifikation-fuer-jedermann/1433</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 17:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Johannes Heim
Franz&#246;sisch wird auf der Welt von &#252;ber 200 Millionen Menschen gesprochen. &#220;ber die H&#228;lfte von ihnen sind sogar Muttersprachler. Durch Kolonisation und durch den historischen Fakt, dass Franz&#246;sisch lange als eine Sprache des Adels galt, ist diese Verbreitung zu erkl&#228;ren. So wird Franz&#246;sisch in &#252;ber 50 L&#228;ndern gesprochen und war, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von Johannes Heim</em></p>
<p>Franz&#246;sisch wird auf der Welt von &#252;ber 200 Millionen Menschen gesprochen. &#220;ber die H&#228;lfte von ihnen sind sogar Muttersprachler. Durch Kolonisation und durch den historischen Fakt, dass Franz&#246;sisch lange als eine Sprache des Adels galt, ist diese Verbreitung zu erkl&#228;ren. So wird Franz&#246;sisch in &#252;ber 50 L&#228;ndern gesprochen und war, wie eben erw&#228;hnt, zum Beispiel auch unter russischen Zaren und generell den Monarchen Mittel- und Osteuropas die vorrangig gesprochene Sprache. Viele ehemalige franz&#246;sische Kolonien und auch Quebec, eine kanadische Provinz, haben Franz&#246;sisch nach wie vor als Amtssprache. Weitere L&#228;nder, in denen Franz&#246;sisch Amtssprache ist, sind die Schweiz, Belgien und viele L&#228;nder in Afrika. Durch das Einrichten der Academie francais gibt es auch schon lange eine Institution, die die Verwendung der Sprache &#252;berwacht und so daf&#252;r sorgt, dass sie nicht so stark wie andere Sprachen von Fremdeinfl&#252;ssen ver&#228;ndert wird.</p>
<p>Allein die Verbreitung von Franz&#246;sisch legt also nahe, dass diese Sprache eine nicht zu untersch&#228;tzende Qualifikation im Beruf sein kann. Dem ist so, weil das hierzulande schon lange bekannt ist und weil zwischen Deutschland und Frankreich sehr gute Beziehungen bestehen, nicht zuletzt durch den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und den damaligen Pr&#228;sident Frankreichs Francois Miterrand. So ist Franz&#246;sisch an vielen deutschen Schulen zumindest die zweite gelehrte Fremdsprache. Aber vielen f&#228;llt die Sprache, die an Komplexit&#228;t Deutsch oftmals wenig nachsteht, nicht so leicht. Daher ist es durchaus ratsam, dass, wenn man Probleme hat, man mal eine Sprachreise unternimmt oder sich neben der Schule etwas Nachhilfe holt.</p>
<p>Neben Englisch wird in vielen Jobs heutzutage eine weitere Fremdsprache gefordert oder zumindest nachdr&#252;cklich erw&#252;nscht. F&#252;r den europ&#228;ischen Sprachraum bietet sich Franz&#246;sisch daf&#252;r nat&#252;rlich an, mal ganz davon abgesehen, dass eben genau dieses direkt als weitere Qualifikation gefragt ist. Die N&#228;he zu Frankreich und die Verbreitung der Sprache weltweit sind aber allgemein handfeste Argumente f&#252;r das Franz&#246;siche.</p>
<p>So werden viele Dolmetscher f&#252;r die Vereinten Nationen und f&#252;r das EU Parlament in Br&#252;ssel gebraucht, wie auch jedes Land Dolmetscher und <a href="http://www.twago.de/expert/uebersetzung/uebersetzung" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.twago.de/expert/uebersetzung/uebersetzung');">&#220;bersetzer</a> f&#252;r diese Sprache ben&#246;tigt, wenn es mit Vertretern dieser L&#228;nder erfolgreich verhandeln will. Kann man sich diese Laufbahn selber vorstellen, dann ist ein Studium des Franz&#246;sischen an einer Universit&#228;t oder an einer Fachhochschule mit Spezialisierung in Translationswissenschaften eine gute Idee. Wenn man kein Franz&#246;sisch in der Schule hatte, aber zumindest Latein, so gestaltet sich das Erlernen auch schon viel einfacher als wenn man ein vollkommener Neuling in den romanischen Sprachen ist. Wer sich also F&#228;higkeiten aneignen will, die allgemein die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, dem muss mit Nachdruck Franz&#246;sisch ans Herz gelegt werden.</p>
<p>Der Gastautor ist t&#228;tig im Online-Marketing bei <a href="http://www.twago.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.twago.de');">twago</a>, der Online-Plattform f&#252;r Freelancer wie &#220;bersetzer und Programmierer.</p>
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		<title>Y’en a marre – Senegals Jugend schimpft</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/yen-a-marre-senegals-jugend-schimpft/1426</link>
		<comments>http://franzoesisch-blog.de/yen-a-marre-senegals-jugend-schimpft/1426#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 07:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Dakar]]></category>

		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

		<category><![CDATA[Senegal]]></category>

		<category><![CDATA[wahlen]]></category>

		<category><![CDATA[Weltsprache]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Westafrikanischen K&#252;ste wird zur Zeit geflucht, geschimpft und protestiert – auf franz&#246;sisch. Senegal, eine ehemalige franz&#246;sische Kolonie, gl&#228;nzt aktuell nicht gerade mit positiven Schlagzeilen. Letzten Sonntag waren &#252;ber 5 Millionen wahlberechtigte Senegalesen aufgerufen ihre Stimme f&#252;r den Pr&#228;sidenten ihrer Wahl abzugeben. Aufruhr gab es im Vorfeld, bei der Nominierung der Kandidaten.
Der momentane Amtsinhaber, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Westafrikanischen K&#252;ste wird zur Zeit geflucht, geschimpft und protestiert – auf franz&#246;sisch. <strong>Senegal</strong>, eine ehemalige franz&#246;sische Kolonie, gl&#228;nzt aktuell nicht gerade mit positiven Schlagzeilen. Letzten Sonntag waren &#252;ber 5 Millionen <img class="alignleft size-medium wp-image-1427" title="Flagge von Senegal" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/800px-flag_of_senegalsvg-300x199.png" alt="Flagge von Senegal" width="300" height="199" align="left" />wahlberechtigte Senegalesen aufgerufen ihre Stimme f&#252;r den Pr&#228;sidenten ihrer Wahl abzugeben. Aufruhr gab es im Vorfeld, bei der Nominierung der Kandidaten.</p>
<p>Der momentane Amtsinhaber, <em>Abdoulaye Wade</em>, hatte bereits zwei Amtszeiten das Vergn&#252;gen und die Verfassung sieht eine dritte eigentlich nicht vor. Der 85-j&#228;hrige ist aber guten Mutes genauso viel Durchhalteverm&#246;gen wie die <em>Queen Elizabeth II</em> zu beweisen und lie&#223; die Verfassungsrichter f&#252;r sich arbeiten. Siehe da: Ein juristisches Schlupfloch wurde gefunden. Die besagte Verfassung trat erst einen Tag nach der Amt&#252;bernahme<em> Wades</em> in Kraft und somit kann man die erste Amtszeit nicht so richtig z&#228;hlen.<span id="more-1426"></span><br />
Viele Senegalesen sehen das anders und tun ihre Wut &#252;ber das Urteil auf der Stra&#223;e kund. Die Richter waren auch weiterhin unterst&#252;tzend f&#252;r Wade t&#228;tig und gestatteten dem popul&#228;ren S&#228;nger und UNESCO-Botschafter <strong><em>Youssou N´Dour</em></strong> nicht zu kandidieren. <em>N’Dour</em> h&#228;tte, w&#228;ren seine 10.000 gesammelten Unterschriften anerkannt worden, dem alteingesessenen Pr&#228;sidenten gef&#228;hrlich werden k&#246;nnen.</p>
<p>Senegal ist seit 1960 unabh&#228;ngig und vor allem durch die <strong>Ralley Dakar</strong> bekannt. Seit 1978 wurde das Motorsportereignis auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen und die senegalesische Hauptstadt Dakar war das Ziel des Offroad-Rennens. 2009 waren die Veranstalter aufgrund der unsicheren Lage und einer konkreten Terrordrohung gezwungen die Ralley auf den S&#252;damerikanischen Kontinent zu legen – der Name blieb trotzdem. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung auf eine R&#252;ckkehr nach Afrika…</p>
<p>Die durchschnittliche Lebenserwartung im Senegal erreicht f&#252;r beide Geschlechter nicht die 60. Um so erstaunlicher also, dass sich ein 85 j&#228;hriger eine dritte Amtszeit zutraut – in einem Land, wo &#252;ber die H&#228;lfte der Einwohner unter 25 Jahre alt sind. Die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen z&#228;hlt zu den dominantesten Problemen des Landes. Wen wundert es bei diesen Zahlen also, dass viele junge Menschen ihren Unmut auf der Stra&#223;e Luft machen.<em> <strong>Y’en a marre </strong></em><strong>– Uns reichts!</strong></p>
<p>Quellen:<br />
<em>http://de.wikipedia.org/wiki/Rallye_Dakar<br />
http://blog.tagesschau.de/2012/02/22/vor-den-wahlen-im-senegal-der-alte-mann-und-der-rap/<br />
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Laender/Senegal.html</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paradies in Europa</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 08:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Départements]]></category>

		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Paradies]]></category>

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		<description><![CDATA[Affenbrotb&#228;ume, Kokospalmen, Bambus und lange Sandstr&#228;nde. Das ganze im Indischen Ozean oder der Karibik. Klingt wenig europ&#228;isch? Von wegen! Frankreich hat f&#252;nf sogenannte &#220;bersee-D&#233;partements oder auch  D&#233;partement d&#8217;outre-mer et r&#233;gion d&#8217;outre-mer, die zum Staatsgebiet der Grande Nation z&#228;hlen. &#220;bersee-D&#233;partements sind die Verwaltungsbezirke die au&#223;erhalb des franz&#246;sischen Mutterlandes liegen. Die f&#252;nf sind:
•    Martinique
•    Guadeloupe
•    Franz&#246;sisch-Guayana
•    La [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1420" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/02/402px-1859-martiniqueweb-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" align="right" />Affenbrotb&#228;ume, Kokospalmen, Bambus und lange Sandstr&#228;nde. Das ganze im Indischen Ozean oder der Karibik. Klingt wenig europ&#228;isch? Von wegen! Frankreich hat f&#252;nf sogenannte &#220;bersee-D&#233;partements oder auch  <em>D&#233;partement d&#8217;outre-mer et r&#233;gion d&#8217;outre-mer</em>, die zum Staatsgebiet der <em>Grande Nation</em> z&#228;hlen. &#220;bersee-D&#233;partements sind die Verwaltungsbezirke die au&#223;erhalb des franz&#246;sischen Mutterlandes liegen. Die f&#252;nf sind:<br />
<strong>•    Martinique<br />
•    Guadeloupe<br />
•    Franz&#246;sisch-Guayana<br />
•    La R&#233;union<br />
•    Mayotte</strong></p>
<p><strong>Martinique</strong> und <strong>Guadeloupe</strong> sind Inseln im Karibischen Ozean, <strong>La R&#233;union</strong> und <strong>Mayotte</strong> liegen in unmittelbarer N&#228;he zu Madagaskar vor der Ostafrikanischen K&#252;ste. Nur <strong>Franz&#246;sisch-Guayana</strong> ist ein Festland, in S&#252;damerika gelegen.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Wie Frankreich zu solch exotischen Verwaltungsbezierken kommt? Hintergrund ist auch hier der Kolonialismus. Diese Regionen, von Armut gepr&#228;gt, waren alle nicht besonders hei&#223; auf die Unabh&#228;ngigkeit. Schlie&#223;lich sendet Frankreich gutes Geld in die abgelegenen Bezirke. Auch die franz&#246;sischen Verwaltungsbeamten haben die Abl&#246;sung der Staaten von Frankreich nicht fokussiert. Dann h&#228;tten sie ihren paradiesischen Arbeitsplatz verlassen m&#252;ssen und wer will das schon?<br />
Martinique, Guadeloupe, La R&#233;union und Franz&#246;sisch-Guayana sind schon seit den 40er Jahren offiziell franz&#246;sisches Staatsgebiet. Im M&#228;rz 2011 stimmte auch die Bev&#246;lkerung Mayottes f&#252;r eine Zugeh&#246;rigkeit zu Frankreich. Somit hat auch die EU noch k&#252;rzlich an Territorium dazugewonnen und Beethovens <em>„Ode an die Freude“</em> wird knapp einem Jahr auch auf der ostafrikanischen Insel gesummt.<br />
Durch die Unterst&#252;tzung der EU und durch Frankreich l&#228;sst es sich in diesen f&#252;nf &#220;bersee-D&#233;partements gut leben. Der Lebensstandart ist deutlich h&#246;her als in den Regionen &#252;blich. Das macht die Bezirke zu Anlaufstellen f&#252;r Fl&#252;chtlinge und Migranten.<br />
Gezahlt wird auch hier mit dem Euro. Nat&#252;rlich gelten franz&#246;sisches Recht und das Sozialsystem Frankreichs k&#252;mmert sich auch im Paradies um Einkommensschwache.</p>
<p>Auf dem Euro-Schein werden die &#220;bersee-D&#233;partements auch nicht vernachl&#228;ssigt: Links, unter der Karte von Europa sind vier der f&#252;nf tropischen Verwaltungsbezirke eingezeichnet. Nur Mayotte fehlt noch auf der europ&#228;ischen W&#228;hrung.</p>
<p><em>Quellen:<br />
http://www.zeit.de/2010/49/Insel-Mayotte<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberseed%C3%A9partement</em></p>
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		<title>Filmtipp: Ziemlich Beste Freunde</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/filmtipp-ziemlich-beste-freunde/1402</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Freunde]]></category>

		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kinogeheimtipp diesen Winter ist ein Exportprodukt aus Frankreich. „Ziemlich Beste Freunde“ begeistert mit Witz und Herz zunehmend auch das deutsche Publikum. Schon jetzt ist der Film der zweiterfolgreichste der franz&#246;sischen Filmgeschichte. Wenn eine Freundschaft einen solchen Rummel verdient hat, dann die von Philippe und Driss, denn von den beiden k&#246;nnen wohl alle noch etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kinogeheimtipp diesen Winter ist ein Exportprodukt aus Frankreich. <strong>„Ziemlich Beste Freunde“</strong> begeistert mit Witz und Herz zunehmend auch das deutsche Publikum. Schon jetzt ist der Film der zweiterfolgreichste der franz&#246;sischen Filmgeschichte. Wenn eine Freundschaft einen solchen Rummel verdient hat, dann die von Philippe und Driss, denn von den beiden k&#246;nnen wohl alle noch etwas lernen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1417" title="800px-pont_des_arts_wikimedia_commons" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/800px-pont_des_arts_wikimedia_commons-300x92.jpg" alt="800px-pont_des_arts_wikimedia_commons" width="300" height="92" /><br />
<span id="more-1402"></span><br />
Die Kom&#246;die von<em> Olivier Nakache </em>und <em>&#201;ric Toledano</em> basiert auf einer wahren Geschichte und spiegelt die soziale Realit&#228;t der franz&#246;sischen Hauptstadt Paris wider. Der wohlhabende Querschnittsgel&#228;hmte Philippe ist auf der Suche nach einem neuen Pfleger und wird f&#252;ndig: Driss, aus einem armen <strong>Pariser Vorort</strong>, will eigentlich nur die Bewerbungsbest&#228;tigung f&#252;r das Arbeitsamt abholen, wird aber von Philippe eingestellt und stellt sich der neuen Herausforderung. <strong>Zwei Welten treffen aufeinander.</strong> Philippe ist verm&#246;gend, interessiert sich f&#252;r Kunst und Literatur und liebt klassische Musik. Driss kommt aus dem Ghetto, hat eine steile Kriminalkarriere hinter sich und damit eigentlich wenig Perspektive. Trotz der Unterschiede, scheinen sich beide auf wunderbare Weise zu erg&#228;nzen und eine innige Freundschaft entsteht. Mitleid und &#220;berheblichkeit sind den Protagonisten genauso fremd wie Langeweile und R&#252;cksichtslosigkeit.</p>
<p>Dass Paris zwei Gesichter hat, ist sp&#228;testens seit den Unruhen 2005 bekannt. Der Film spielt mit den Klischees der beiden Welten und macht auf das Problem der sozialen Ungleichheit aufmerksam – jedoch ohne Anklage oder brennende Autos, daf&#252;r mit einer guten Portion Humor. Die Protagonisten lernen sowohl die Sonnenseiten der fremden sozialen Sph&#228;hre, als auch die Probleme des anderen kennen. So n&#228;hert sich Driss der Kunstszene an und lockert mit seiner unverf&#228;lschten Art den edlen Pariser Salon auf. Philippe legt sich einen Brilli f&#252;rs Ohr, das Lieblingsaccessoire jeglicher Gangster, zu und gibt Driss Ratschl&#228;ge f&#252;r den Umgang mit den kleinen kriminellen Bruder.</p>
<p>Wer herzlich Lachen und gleichzeitig Weinen m&#246;chte, der sollte <em>Ziemlich Beste Freunde</em> auf keinen Fall verpassen. Diese Geschichte geht ins Herz und in die Bauchmuskeln.</p>
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		<title>Schnell und g&#252;nstig schlemmen – Das geht auch in Paris</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/schnell-und-guenstig-schlemmen-das-geht-auch-in-paris/1396</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Französisches Essen und Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Essen]]></category>

		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

		<category><![CDATA[Paris]]></category>

		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Paris g&#252;nstig, einfach und schnell satt werden m&#246;chte, der kommt an dem Traditionsrestaurant Chartier nicht vorbei. Schon seit 1896 werden hier hungrige M&#228;uler mit einfacher Pariser Hausmannskost gestopft.
Angefangen hat alles als eine Art Mensa f&#252;r die Arbeiter des 9. Arrondissement. Damals wurde immer nur eine Hauptmahlzeit zu einem fairen Preis angeboten. Die Arbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1397" title="chez_chartier_2_" src="http://franzoesisch-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/chez_chartier_2_-300x225.jpg" alt="chez_chartier_2_" width="300" height="225" align="right" />Wer in Paris g&#252;nstig, einfach und schnell satt werden m&#246;chte, der kommt an dem Traditionsrestaurant <strong>Chartier</strong> nicht vorbei. Schon <strong>seit 1896 </strong>werden hier hungrige M&#228;uler mit einfacher Pariser Hausmannskost gestopft.<br />
Angefangen hat alles als eine Art Mensa f&#252;r die Arbeiter des 9. Arrondissement. Damals wurde immer nur eine Hauptmahlzeit zu einem fairen Preis angeboten. Die Arbeiter hatten sogar ihre eigene Besteckablage.<br />
Heute hat sich das Publikum gut durchmischt, die einfache Einrichtung des Restaurants hat sich jedoch kaum ver&#228;ndert - und dadurch ist auch die unvergleichliche Seele geblieben.<br />
Seit seiner Gr&#252;ndung hat das Restaurant nur vier verschiedene Besitzer erlebt. Kein Wunder, denn das Chartier steht f&#252;r Bodenst&#228;ndigkeit und wer hier arbeitet, ist schon fast einer Religion beigetreten.<br />
<span id="more-1396"></span><br />
Mindestens 20 Kellner k&#252;mmern sich um das Wohl der G&#228;ste. Schnelligkeit geht hier zwar vor Gem&#252;tlichkeit, Zeit f&#252;r ein kleines Gespr&#228;ch mit dem Kellner ist aber immer.<br />
Die Pl&#228;tze sind hart umk&#228;mpft. Lange Schlangen vor der Eingangst&#252;r sind keine Seltenheit, was zu einer geselligen L&#246;sung f&#252;hrt: Jeder Platz wird besetzt, auch wenn das bedeutet, dass verschiedene Gruppen an einen Tisch gesetzt werden. Der Wein wird nat&#252;rlich geteilt und auch Touristen lernen im besten Fall waschechte Pariser kennen.<br />
Am Tag gehen im Chartier 1500 Gerichte &#252;ber die Ladentheke. Vegetarier haben es hier allerdings schwer. Gute alte Pariser Hausmannskost beinhaltet meistens Fleisch. Ein Lieblingsgericht haben hier nicht einmal Stammkunden, denn jeden Tag wird die Speisekarte neu gedruckt und ist deswegen aus einfachem Papier.<br />
Aus Papier sind auch die Tischdecken im Pariser Traditionsrestaurant. Hier notiert sich der Kellner die Bestellungen und rechnet sie am Ende des Besuchs im Kopf zusammen. Eine weitere Tradition, die eisern bewahrt wird.<br />
Touristen, die den Weg hierher finden, sollten des Franz&#246;sischen m&#228;chtig sein. Die Speisekarte liefert keine &#220;bersetzung und auch die Kellner haben meist, trotz aller Herzlichkeit, nicht die Ruhe, ihren G&#228;sten die Gerichte einzeln anzupreisen.<br />
Ein Besuch im Chartier geh&#246;rt auf jeden Fall zu einem Parisbesuch dazu und ist f&#252;r jeden Geldbeutel zu haben. Um ausf&#252;hrlich die franz&#246;sische K&#252;che zu genie&#223;en, sollte man dann aber doch woanders…</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.restaurant-chartier.com/www/visit/filsdesans.php<br />
http://www.tagesschau.de/videoblog/paris_cest_la_vie/chartier100.html</p>
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		<title>Jim Morrison in Paris besuchen</title>
		<link>http://franzoesisch-blog.de/jim-morrison-in-paris-besuchen/1392</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 11:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag
Toter S&#228;nger der Doors liegt in Paris begraben

Paris gilt ja gemeinhin als die Stadt der Liebe, jedoch zieht es auch viele Musikbegeisterte Leute in die Metropole an der Seine. Besonders Anfang Juli kommen viele The Doors Fans in die Hotels Paris, um den Todestag ihres Idols zu gedenken und ihn in Paris zu besuchen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag</em></p>
<p><strong>Toter S&#228;nger der Doors liegt in Paris begraben<br />
</strong><br />
Paris gilt ja gemeinhin als die Stadt der Liebe, jedoch zieht es auch viele Musikbegeisterte Leute in die Metropole an der Seine. Besonders Anfang Juli kommen viele The Doors Fans in die <a href="http://www.paris.citysam.de/hotels-paris.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.paris.citysam.de/hotels-paris.htm');" target="_blank">Hotels Paris</a>, um den Todestag ihres Idols zu gedenken und ihn in Paris zu besuchen. Jim Morrison wurde am 8. Dezember 1943 in Melbourne, Florida geboren. Er wuchs als &#196;ltester mit einer Schwester und einem Bruder auf und musste oft den Herren im Haus spielen, da sein Vater Admiral bei der US Marine war und somit oft auf Reisen war. Schon fr&#252;h wurde klar, dass Jim ein ganz besonderes Kind war, er hatte angeblich einen IQ von 149. Er interessierte sich f&#252;r Poesie und gr&#252;ndete w&#228;hrend der Schulzeit mit drei Freunden die Rockband The Doors. Bereits ihre erste Single ‚Light My Fire’ wurde zum Hit. Den Bandnamen The Doors entlieh Morrison dem Buch ‚The Doors Of Perception’ von Aldous Huxley, in dem es um die Bewusstseinserweiterung durch die Einnahme von halluzinogenen Drogen geht.<span id="more-1392"></span></p>
<p><strong>Erfolg und der Umzug nach Paris </strong></p>
<p>Schnell wurden The Doors zu Superstars, doch brachte der Erfolg auch seine Schattenseiten mit sich. Morrison stand immer mehr unter Drogen und hatte seine Trinkgewohnheiten kaum noch unter Kontrolle. Zudem litt er unter Depressionen. Nach sechs Alben war Jim quasi am Ende und wollte die Band verlassen. Er zog mit seiner Freundin nach Paris, um sich auf seine Gedichte zu konzentrieren und erstmal Abstand zu gewinnen. Bei ihrer Ankunft im M&#228;rz 1971 bezogen die beiden eines der Hotels Paris im 8. Arrondissement, n&#228;mlich das ‚Georges V’. Anschlie&#223;end zogen sie als Untermieter eines Models in ein Luxus Appartement im dritten Stock in die Rue Beautreillis 17. Im Mai 1971 zog das Paar f&#252;r einige Tage in das Paris Hotel ‚L’Hotel’ in der Rue Des Beaux Arts Nummer 13, hier wohnten sie im selben Zimmer, in dem Oscar Wilde starb, da Morrison ein gro&#223;er Fan des Schriftstellers war. Jim Morrison zog sich weitestgehend aus dem &#246;ffentlichen Leben zur&#252;ck und konzentrierte sich darauf, seine Gedichte und Drehb&#252;cher zu schreiben. Jedoch trank er weiterhin, was seinen Gesundheitszustand verschlechtern lie&#223;. Er litt an starkem Husten und Atembeschwerden, die er dadurch zu lindern versuchte, Heroin zu schnupfen. Dies galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Hustenheil- und Schmerzmittel.</p>
<p><strong>Der Tod in Paris und sein Begr&#228;bnis </strong></p>
<p>Um den Tod Jim Morrisons ranken sich zahlreiche Legenden, da seine Leiche nie obduziert wurde und sein Tod erst drei Tage nach seiner Beerdigung offiziell bekannt gegeben wurde. Laut Todesschein verstarb der S&#228;nger am Morgen des 3. Juli in der Badewanne seines Appartements an einem Herzstillstand. Seine Lebensgef&#228;hrtin behauptete, dass es sich um eine &#220;berdosis Heroin handelte, da er versuchte seinen Husten loszuwerden. Jim Morrison wurde am 7. Juli 1971 auf dem Pariser Friedhof P&#232;re Lachaise beigesetzt. Sein Grab befindet sich in der Sektion 6 und hat die Nummer 30. Hier liegen zahlreiche Ber&#252;hmtheiten wie Oscar Wilde, Chopin oder Edith Piaf begraben, Morrison ist also in guter Gesellschaft. Das Grab z&#228;hlt seit dem zu einem der Anziehungspunkte f&#252;r viele Paris Reisende. Kurz vor seinem Tod besuchte Jim Morrison selbst diesen Friedhof und &#228;u&#223;erte nebenbei seinen Wunsch einmal hier begraben zu werden. Er ahnte sicherlich nicht, wie prophetisch diese Aussage kurz darauf schon sein w&#252;rde.</p>
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