Jeder kennt wohl die alte Geschichte um Quasimodo, den buckligen Glöckner von Notre Dame. Das Musical gibt es ebenfalls auf Deutsch, außerdem wurde die Geschichte mehrfach verfilmt (u.a. als Walt Disney-Zeichentrickfilm).
Der französische Schriftsteller Victor Hugo (1802-1885) erzählt von der hübschen Zigeunerin Esmeralda und drei Männern, die die Leidenschaft zu ihr ins Unglück stürzt: Quasimodo, dessen Gefühle nicht erwidert werden – der Priester Frollo, dem sein kirchliches Gelübde die Gefühle verbietet – und schließlich der junge Soldat Phoebus, der zerrissen ist zwischen Treue zu seiner Verlobten Fleur-de-Lys und der Anziehung, die Esmeralda auf ihn ausübt.
Nachdem der Soldat Esmeralda verführt hat, wird er schwer verletzt. Die Zigeunerin wird daraufhin des Mordes und der Hexerei beschuldigt. Der Soldat hat den Anschlag zwar überlebt, kehrt aber reumütig zu seiner Verlobten zurück. Esmeralda wird schließlich gehängt und der Einzige, der um sie weint, ist Quasimodo.
Berühmte Lieder aus dieser Comédie Musicale, die sich lange in den französischen Hitparaden fanden, sind z.B. „Belle“, „Lune“ „Le temps des cathédrales“ oder „Vivre“.
Dieser Beitrag stammt von meiner Kollegin Christina, die auch Frankreich-Fan und zudem noch tanzbegeistert ist.

















