Man möchte meinen,
gerade weil Frankreich unser direktes Nachbarland ist, dass auch die schulische Erziehung der französischen Kinder keine großen Unterschiede haben kann. Doch das ist nicht ganz richtig, denn es gibt doch einige grundlegende Unterschiede in den Schulen in Frankreich. So beenden zwar die meisten Franzosen ihre schulische Laufbahn mit 18 Jahren, aber sie fangen diese auch schon im Alter von 2 Jahren an, mit der Ècole maternelle.
Die jungen Schuljahre der Franzosen
École maternelle
Den ersten Schritt in die Schulwelten nehmen Frankreichs Kinder schon im Alter von ca. 2 Jahren. Denn dann beginnt die École maternelle, ein Mix aus Kindergarten und Vorschule. Auch wenn es keine Schulpflicht gibt, besuchen doch 99% aller französischen Kinder die Schule und werden dort spielerisch auf das Lernen hingeführt. Aber natürlich kommen auch das soziale Verhalten und die soziale Integration nicht zu kurz. Quasi ein Rundum-Konzept für die ganz Kleinen.
École élémentaire
Die französische Grundschule besuchen alle Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. Unterteilt sind die 5 Grundschuljahre in 5 verschiedene Lernstufen. Beginnend mit dem einjährigen Cours Préparatoire und den darauf folgenden Cours Élémentaire 1 und 2 lernen die Kinder vor Allem Grundwissen und –fähigkeiten welche schon in der École maternelle im Ansatz an sie heran geführt wurden. Diese werden dann während der anschließenden 2 Jahre im Cours Moyen 1 und 2 weiter vertieft und gefestigt. Ab der Grundschule besteht auch Schulpflicht für die Schüler, welche von den Kommunen geregelt wird.
Wo die Franzosen ihre Teenager Zeit verbringen? Darüber gibt es mehr in der kommenden Woche. Also: à suivre…
Bildnachweis: Wikipedia Commons - École maternelle im Louvre

















